Projektziel
Das "Unternehmen 2.n" verändert die Bedingungen für die beruflichen Möglichkeiten von Frauen grundlegend. Eine neue Konstellation von neuen Chancen und neuen Risiken zeichnet sich ab. Diese öffnet Möglichkeiten zur Verbesserung der Karrieremöglichkeiten von Frauen in den Unternehmen, nachdem jahrzehntelange zähe Versuche, die beruflichen Aufstiegschancen von Frauen zu verbessern, nur wenig Erfolg gebracht haben.
Und gleichzeitig könnte in der Entwicklung hin zu einem Unternehmen 2.n eine neue Gefahr für die Karrierechancen von Frauen liegen. In vielen Bereichen ist daher sogar ein „roll back" für die Frauen zu befürchten, wenn bestimmten Risikofaktoren nicht frühzeitig begegnet wird.
Vor diesem Hintergrund analysiert das Projekt betriebliche Aufstiegs- und Karrierewege, eruiert ihre genderspezifischen Wirkungen und fragt nach den Ursachen - sowohl in den betrieblichen Strukturen als auch in den individuellen Karrierestrategien.
Im Einzelnen untersucht die Studie
- wie Qualifikations- und Karrierestrukturen in Unternehmen gestaltet werden,
- ob Frauen von alternativen Karrierepfaden profitieren,
- welche Instrumente der Karriereförderung zum Einsatz kommen,
- welche typischen Karrierestrategien Frauen und Männer verfolgen,
- welche Faktoren die Karriere von Frauen fördern, welche sie behindern und welches Gewicht die jeweiligen Faktoren haben,
- wie die untersuchten Unternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen im Hinblick auf die Karrierechancen von Frauen bewertet werden können,
- wo ihre Stärken liegen und wo ihre Schwächen und
- welche Konzepte zur Verbesserung der Karrierechancen von Frauen die besten Erfolgsaussichten bergen.
Zur Verbesserung der Karrierechancen von Frauen in der Wirtschaft werden die Erkenntnisse des Projekts in Form von „best practices" aufbereitet.

