Projektdesign
Nach der empirischen Erhebung der jeweils besonderen Karrierestrukturen und ihren genderspezifischen Wirkungen auf der Seite der Unternehmen wurde diese unternehmensbezogene Sichtweise durch eine individuenbezogene Betrachtung ergänzt und vervollständigt. Im Zentrum standen damit individuelle Karrierestrategien, die sich in der Auseinandersetzung mit den betrieblichen Anforderungen, den individuellen Arbeits- und Berufsorientierungen und den privaten Lebensarrangements herausbilden. In beiden Phasen wurden jeweils qualitative und quantitative Methoden kombiniert.
Aufstockung des Projekts
Das Projekt „Frauen in Karriere" ist bis Ende August 2013 verlängert worden, um in den Fallunternehmen, aufbauend auf den empirischen Ergebnissen, Maßnahmen zur nachhaltigen Förderung der Karrierechancen von Frauen durchzuführen.
Diese Aufstockung beinhaltet fünf Phasen:
Phase 1: Für insgesamt sieben Unternehmen des Partnernetzwerks werden unternehmensspezifische Gestaltungsvorschläge entwickelt. Diese konzentrieren sich auf den empirisch herausgearbeiteten Karrieremechanismus moderner Unternehmen mit seinen zentralen genderrelevanten „Stellschrauben".
Phase 2: Die WissenschaftlerInnen des Projektteams unterstützen die EntscheiderInnen der Unternehmen durch Beratung, Aufbereitung der wissenschaftlichen Ergebnisse, praxistaugliche Gestaltungskonzepte, Vorträge und die Konzeption von unternehmensinternen Veranstaltungen.
Phase 3: Evaluation der Umsetzbarkeit der Maßnahmen und Gestaltungskonzepte. In einem sinnvollen zeitlichen Abstand erfolgt dann die Analyse von deren Nachhaltigkeit und Praxistauglichkeit.
Phase 4: Verallgemeinerung der Ergebnisse und Überprüfung ihrer Übertragbarkeit im Rahmen von Good-practice-Analysen.
Phase 5: Entwicklung eines eigenständigen Transferkonzepts, um die Good Practice Ergebnisse einem breiten Anwenderkreis zugänglich zu machen. Dazu gehört u.a. auch eine Veranstaltung gemeinsam mit den beteiligten Partnerunternehmen.

